Lowcost-Hotels - Budget-Hotels

Verrückte Hotels, die eine Reise wert sind

Es gibt Hotels, da macht selbst das Schlafen mehr Spaß als woanders. Während die Hotelbranche in allen Preisklassen einen harten Konkurrenzkampf ausficht, setzen sich originelle Konzepte mit spielender Leichtigkeit durch.

Abgehoben und nicht mal teuer im Jumbo-Hostel

Wer eine Unterkunft in Stockholm sucht, kann direkt am Flughafen einfach in eine andere Maschine umsteigen.  Und zwar in eine ausgebaute Boeing 747, die jetzt als Jumbo-Hostel Karriere macht. Die kleinen Zimmerkabinen mit Dusche und WC auf dem Flur gibt es ab 25 Euro. Außer man bucht die Luxus-Suite im Cockpit mit eigenem Bad. Das Frühstück kann man bei schönem Wetter auf einer Tragfläche genießen, die als Aussichtsplattform ausgebaut ist.
www.jumbohostel.com

Völlig losgelöst in der Hotelkapsel

Noch verrückter wird’s in Holland, wo einzelne Paare in einer Art UFO übernachten können, konkret, in einer Hochsee-Rettungskapsel. Das sind schwimmende, runde Stahlcontainer von etwa 4,25 m Durchmesser, die im Notfall Bohrinselarbeitern das Überleben sichern sollen. Ein Schafsfell auf einem Fischernetz, sowie genügend Decken stellen eine bequeme Schlafgelegenheit dar. Durch die Sichtluken eröffnet sich eine völlig neue Sicht auf die Umgebung und man kann sich ohne Probleme direkt auf dem Wasser aufhalten. Das Service-Angebot variiert von der Standard- bis zur Luxus-Variante (Champagner an Bord) In allen Preisklassen werden aber die „amfibischen Eigenschaften“ der Räumlichkeit garantiert.
Auf besonderem Wunsch kann die Hotelkapsel auch an einen anderen Ort gebracht werden.
www.capsulehotel.info

Kapselhotel vorm Eiffelturm

Ebenfalls für maximal ein Paar ist das Everland konzipiert. Die containerartige Hotelkapsel wurde auf der Kunsthalle „Palais de Tokyo“ angebracht und bietet über die Dächer von Paris hinweg freie Sicht auf den Eiffelturm. Eine reichlich bestückte Minibar und eine umfangreiche Musiksammlung sorgen für einen unvergesslichen Aufenthalt. Verlassen sollte man das Hotel während der Buchungszeit ohnehin nicht, denn die ist auf eine Nacht begrenzt.
www.everland.ch

Schlafen im Leuchtturm

Und noch mehr Ideen für Individualisten: An der holländischen Küste in Harlingen können sich maximal zwei Personen in einen Leuchtturm einquartieren. Eine noch verrücktere Alternative ist das Führerhäuschen im Hafenkran. Und noch mal zwei eher bodenständige Gäste können im Rettungsboot schlafen. Aber dann ist die Bude voll.
www.vuurtoren-harlingen.nl

Auf Usedom dagegen ist perfektes Alleinsein garantiert. Und das obendrein mit viel Luxus. Das Ein-Zimmer-Hotel im Lotsenturm besticht durch seine stilvolle Gestaltung. Dem stets einzigen Gästepaar steht sogar ein Whirlpool zur Verfügung. Das Alleinsein wird nur am Morgen unterbrochen, wenn das Gourmet-Frühstück diskret in der unteren Etage abgestellt wird.
www.lotsenturm-usedom.de

Und auch an der Walisischen Küste schläft man in einsamer Höhe wie der Leuchtturm-Wärter. Das Lighthouse  Llandudno ist allerdings eine kompakte Küstenfestung und bietet deshalb auch mehreren Gästen Platz. Spektakulärste Suite im historisch gestalteten Haus ist das „Lampenzimmer“, das hundert Meter über der See einst sein Licht in die düstere walisische Nacht aussandte.
www.lighthouse-llandudno.co.uk

Schlafen im Hafen

Das rote Feuerschiff am Hamburger Hafen kreuzte einst als schwimmender Leuchtturm vor der englischen Küste. Der Name Feuerschiff stammt auch aus der seemännischen Bezeichnung eines Leuchtturms als "Feuer". Nach 36 Jahren Dienstzeit erwarb ein ehemaliger Kapitän das Feuerschiff und baute es zum schwimmenden Hotel samt Restaurant und Jazz-Keller aus. In zentraler Lage zwischen Speicherstadt, City und Landungsbrücken schläft man in der Kapitänskajüte wie ein Kind in der Wiege.
Das Feuerschiff
City Sporthafen
20459 Hamburg
www.das-feuerschiff.de

Schlafen hinter schwedischen Gardinen

- das kann man hier in doppeltem Sinne wörtlich nehmen: In Langholmen schläft man im Knast. Allerdings sind die Gardinen nicht aus Eisenstäben, sondern ganz normal aus Taft. Schwedisch sind sie aber trotzdem, denn Langholmen befindet sich auf einer Insel mitten im schwedischen Seenland und war einst ein Staatsgefängnis. Die Knastgänge von damals, Zelltüren und Zellräume sind weitgehend in ihrer Originalform belassen, allerdings hat sich der Komfort deutlich verbessert. Jede „Zelle“ verfügt über ein solides separates Duschbad und im Speisesaal gibt es auch wesentlich mehr als Wasser und Brot.
www.langholmen.com

Umbauten aller Art

Europas Hoteliers werden immer eifriger darin, Gebäude, die ihrer Funktion beraubt sind, in ein Hotel umzuwandeln. So kann man in Prag seine Schlafstätte in einem ehemaligen Kloster finden, in ganz Europa stehen immer mehr Mittelalterburgen zur Zimmerbuchung offen und bewohnbare Wassertürme sind ohnehin schon fast wieder ein alter Hut. Ein besonders schöner Umbau ist das K und K Hotel in Prag. Das ehemalige Jugendstiltheater bietet heute eine glanzvolle Bühne für alle, die sich in der tschechischen Hauptstadt im Stil der Goldenen Zwanziger präsentieren möchten.
www.kkhotels.com

Eine Nacht in der Röhre

Ganz im Gegensatz dazu finden wir im österreichischen Ottensheim das vielleicht schlichteste Hotelkonzept der Welt. Stücke von Betonkanalrohren liegen hier im Park verstreut. Wer die Tür im runden Loch öffnet, betritt eine Miniunterkunft mit Bett und künstlerischer Gestaltung. Ein Obolus ist nach freiem Willen zu entrichten und für das fehlende WC nutzt man vermutlich die Grünzone rund um das Parkhotel. Das Wohngefühl bezeichnen Gäste „wie in Abrahams Schoss“.
www.dasparkhotel.net

Ein Hof, der Kinderträume wahr macht

Wollten Sie seit ihrer Kindheit mal in einem Baumhaus schlafen und sind bis jetzt nicht dazu gekommen? Auf dem Gut Hafnerleiten haben Sie die traumhafte Auswahl zwischen Wasser- Wiesen-, Terrassen-, Boots-, Garten-, Hang-, und eben Baumhaus. Alle Gäste des Hofgutes haben ihr eigenes und ganz besonderes Dach überm Kopf, umgeben von erholsamer Bergnatur und bewirtet von zwei rührigen „Gasteltern“, die sich mit ihrem außergewöhnlichen Konzept vor allem ihren eigenen Traum erfüllt haben.
www.hofgut.info

Auf die Bäume, ihr Kinder

Und damit die Kids von heute ihre Träume nicht bis ins Erwachsenenalter schleppen müssen, gibt es im äußersten Osten Deutschlands bereits ein echt kindgerechtes Waldhotel mit mehreren Baumhäusern für Wipfelwichtel und Wolkenheimliesen.  Allein die Web-Site des Baumhaushotels bei Görlitz macht solchen Spaß, dass sich wohl manche Eltern wünschten, noch mal Kind zu sein.
www.kulturinsel.de

Schlafwagen im Wald

Eine günstige und originelle Übernachtung ist auch das Wolkensteiner Zughotel, das sich stolz Deutschlands einziges Zughotel nennt. Bereits für 44 Euro ist ein Doppelzimmer im einstigen Zugabteil zu haben, Frühstück inklusive. Dusche und WC befinden sich im Sanitärwaggon. Vor allem für Wanderfreunde, die das Erzgebirge erkunden wollen, ist das Zughotel am Wolkensteiner Felsen eine hübsche Alternative.
www.wolkensteiner-zughotel.de

Das Ostel und die Superbude – Sparen mit Stil

Preiswerten Hotelspaß gibt es auch in Berlin und Hamburg. Im Berliner Ostel geht man im „Pionierferienlager“ auf Zeitreise in die Doppelstockbettidylle eines ostdeutschen Sommerlagers. Für neun Euro ist diese Erfahrung recht preiswert. Wer DDR-Luxus erleben will, kann dagegen eine DDR-Ferienwohnung buchen. Für 35 € genießt man dann die Annehmlichkeiten der Siebziger-Jahre-Wohnkultur, wie sie einst nur DDR-Parteibonzen offen standen.
www.ostel.eu

Die Superbude in Hamburg ist dagegen ganz auf das Hier und Jetzt gerichtet und beweist unter dem Motto „billig aber witzig“ ebenfalls, dass preiswert nicht gleich langweilig sein muss. Durch eine einzigartige Konstruktion kann ein Doppelbettzimmer sich blitzschnell in ein Vierbettzimmer verwandeln. Der Speisesaal ist echter Hamburg-Kult. Für Sport und Fun gibt es erstaunliche, kostengünstige Möglichkeiten, und außerdem ist die Superbude ein Talenteschuppen. Bei „Poeten und Trompeten“ präsentiert sich die junge Hamburger Szene vor den Gästen der Stadt. Mit „Doppelbuden“-Preisen um die sechzig Euro spricht das Team der Twenty-somethings erfolgreich seinesgleichen an.
www.superbude.de

Eine Weltreise im Hip Hotel

In diesem Hotel müssen Reiselustige weder in einen Zug noch in ein Flugzeug steigen. Sie brauchen einfach nur jede Nacht ein anderes Zimmer buchen, um z.B. von Nairobi über Marrakesch nach Tokio zu kommen. Anstelle von Nummern tragen die Zimmertüren im Hip Hotel die Namen des Fernwehs, und wenn man sie öffnet betritt man tatsächlich in jedem Raum eine andere Welt. Vom orientalischen Kissenparadies bis zum alpinen Hüttenzauber – die ganze Welt in einem Haus.
www.hip-hotel.de

Das Hotel als Architekturobjekt

Völlig schräg

Mit seinen verrückten Formen hat Architekt Frank Gehry auf der ganzen Welt bereits seine architektonischen Spuren hinterlassen. Nun gibt es auf einem spanischen Weingut auch ein Hotel mit all den glänzenden Ecken und Kanten, für die Gehry so berühmt ist.

Nur noch Würfel

Ganz im Gegenteil dazu setzen die Cube-Hotels total auf den rechten Winkel. Die glasverspiegelten Würfelbauten haben schon von Weitem einen hohen Wiedererkennungswert. Sie bilden zudem einen scharfen Kontrast zu den Landschaften, in denen sie stehen. Cube-Hotels sind Luxus-Bleiben für Aktivurlauber in den österreichischen Alpen.
www.cube-hotels.at

Das Hotel als Gesamtkunstwerk

Nicht zuletzt hat die bildende Kunst das Hotel als Objekt kreativer Begierden entdeckt. Schon seit einigen Jahren haben sich in deutschen Städten die Art’otels etabliert. So gibt es das Penck-Hotel in Dresden mit seinem weithin sichtbaren Penck-Mann auf dem Dach. Außerhalb Deutschland ist in Budapest ein Donald Sultan – Hotel gebaut worden.
www.artotels.de

Andere Künstler haben die Eigeninitiative ergriffen, und ein Hotel zu ihrem eigenen Werk gemacht. Etwa das Five-Hotel in Paris, das in jedem Zimmer Kunst von Isabel Emmerique präsentiert, aber nicht nur das. Die farbintensive Malerei der Künstlerin hat auch die Gesamtgestaltung geprägt, so widmet sich jedes einzelne Zimmer einer ganz bestimmten Farbe. Der Gast kann entscheiden ob er beim Aufwachen lieber schwarz oder rot sehen will oder viel lieber noch fruchtig orange.
www.thefivehotel.com

In Deutschland gibt es wohl kaum jemanden, der die Idee des kreativ gestalteten Hotelzimmers vielfältiger und konsequenter verwirklicht hat, als der Berliner Künstler Albrecht Schiller mit seiner Propeller Island City Lodge. Hier werden so ziemlich alle Nachtphantasien verwirklicht, die man sich nur träumen kann. Da ist das Schlafen in Särgen noch am geläufigsten. Man kann auch im Spiegelsaal nächtigen, im Wolkenzimmer oder im Raum der schiefen Ebenen. Möglich ist auch eine Übernachtung im Käfig oder auf einem Haufen Holz.
www.propeller-island.de

Da bleibt der Redaktion nur noch zu sagen: Gute Nacht!
P.S. Sollten Sie ein außergewöhnliches Hotel kennen, das hier nicht erwähnt wurde, würden wir uns über einen Hinweis sehr freuen.

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