Was will der Mensch vom Urlaub? Diejenigen, die spontan antworten: Party machen! Möglichst viel sehen in kurzer Zeit! Shoppen und wilde Action! – lassen wir mal außen vor. Die folgenden Urlaubstipps sind für diejenigen ausgewählt, die keinen Computer und kein Smartphone, keine schreienden Schulklassen und keinen Megamarkt mehr sehen und hören wollen, die beim Wort meeting oder deadline nur noch das Eine denken: Raus hier, und zwar schnell. Viele haben es schon erlebt: Reisen in die Ferne können den erwünschten Abstand vom Alltag zwar herstellen, aber stressfrei sind sie trotzdem nicht. Die Anreise, das Klima, die Sprache, da ersetzt oft eher der Alltagsstress den Urlaubsstress. Und vor allem: Egal wohin, man nimmt sich immer selbst mit. Aus dieser Erfahrung heraus wagt sich daher so mancher Abenteuerlustige in Gefilde, wo es garantiert spannend wird: Ganz in die Nähe, das heißt hier: In den deutschen Südwesten. Und nach innen, in die Langsamkeit, in die Natur.
Weniger ist (viel) mehr
„Wie bitte? Ich krieg nichts zu essen, muss den ganzen Tag laufen, den Mund halten und dafür auch noch bezahlen!?“ so könnte ein scherzhafter Kommentar lauten, wenn man sich das Angebot der Fastenwanderwoche durchliest. Tatsächlich ist das Fasten in der Natur ein einzigartiges Erlebnis: Die Sinne schärfen sich, die erhöhte Sensibilität während des Fastens lässt uns die Gerüche und Geräusche der Natur besonders intensiv wahrnehmen. Fasten bedeutet innere Reinigung von Geist und Körper, Rückkehr zu uns selbst. Ideal für das ist die abwechslungsreiche und idyllische Landschaft des Schwarzwalds: endlose Wälder mit ihrem harzigen Duft, angenehme Stille, klare, saubere Luft und der Klang rauschender Bäche und Wasserfälle, der Wind in den Wipfeln... Die Gruppe gibt dabei Rückversicherung und Kraft beim Durchhalten. Umrahmt werden die Fastenwanderungen von Yoga, Meditation und Vorträgen. Gefastet wird nach Buchinger mit frisch gepresstem Saft, leckerer Gemüsebrühe, Mineralwasser, Bioteeauswahl, Zitrone und Heilerde.
Raus aus dem Trott – im Takt der Hufe
Nicht mehr der Terminkalender, die Hufe geben den Takt vor: Vom schaukelnden Rücken eines Pferdes, Ponys oder Maultiers aus riecht und schmeckt die Natur gleich ganz anders. In einer kleinen Gruppe von Station zu Station ziehen, reitend oder Mensch und Tier nebeneinander hertrottend durch kraftvolle Naturlandschaften, den Schwarzwald oder die wild-karge Heidelandschaft der Schwäbischen Alb. Einmal erlebt, kommt einem das Wandern ohne die schnaubenden, behuften und beschweiften Begleiter viel ärmer vor. Das Wanderreiten erfreut sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit, ob für Reiter mit eigenem Pferd, die sich an die Infrastruktur der kooperierenden Höfe zum Rasten, Gepäcktransport und Übernachten andocken können, oder Singles und Familien aus der Stadt, die das zockelnde Naturerlebnis gegen nichts anderes mehr eintauschen wollen. Gibt es übrigens auch mit Packesel oder Planwagen. Nähere Infos für die Region Naturpark Südschwarzwald hier, und für Wandertouren mit Pferden oder Maultieren auf der Schwäbischen Alb findet man im Internet. Hier werden geführte Touren unter dem Motto „Pferde auf dem Weg“ das ganze Jahr über angeboten. Wen so etwas herausfordert: Für den fünftägigen „Sauwetter-Ritt“ Ende Oktober sind z. B. noch Plätze frei!
(Nicht nur) für den wilden Mann: Reiten und Schießen wie ein Mongolenfürst
Wer es etwas aktiver mag, aber dennoch in intensiven Kontakt mit sich selbst treten und sich im Reiten und Bogenschießen üben will, dem sei hier ein Kurs im Steppenreiten empfohlen. Wie Dschingis Khan einhergaloppieren, im vollen Lauf den Bogen ansetzen, das Ziel anvisieren und ... der Pfeil schnalzt von der Sehne. Weniger kommt es hier darauf an, immer ins Schwarze zu treffen, als vielmehr auf ein Zugleich von Flexibilität und höchster Konzentration – körperliche Fitness ist kein Hindernis, Reiten können sollte man schon vorher. Während des Wochenendkurses im Schwarzwald (Kosten: 200 Euro) wird in der mongolischen Jurte übernachtet. Eigene Pferde können mitgebracht werden. Grundlagen sind das sichere Reiten ohne Sattel, Schulung der Balance und der optimale Kontakt zum Pferd. Das Bogenschießen wird zuerst vom Fahrrad aus geübt. Und schon am zweiten Kurstag reiten und schießen die Teilnehmer gleichzeitig und fühlen sich schon ein wenig wie ein Steppenindianer. Zur Einstimmung kann man sich im Internet beeindruckende kleine Filme ansehen, oder gleich zur EOCHA 2010, der Europäischen Meisterschaft im berittenen Bogenschießen fahren, die vom 10. bis 12. Oktober in der Nähe von Brüssel stattfindet. Garantiert ein sehenswertes Spektakel, denn geritten und geschossen wird im authentischen Steppenreiter-Outfit.
Frauen unter sich
In idyllischer (und doch zivilisationsnaher) Wildnis in einer Frauengruppe unter freiem Himmel leben, am Lagerfeuer leckere Mahlzeiten zubereiten, Kennenlernen der heimischen Wildkräuter und Heilpflanzen, das Erlernen traditioneller Handwerkstechniken sowie Meditation und Gesang stehen hier im Mittelpunkt: Wilde Frauen Woche heißt das Angebot des Outdoor-Veranstalters Wildnis-Wege mit Sitz im schwäbischen Pliezhausen, das zwischen dem 2. und 6. August 2010 stattfindet. Ebenfalls im Angebot: Wildnisnahe Outdoor-Veranstaltungen, Seminare, Geburtstage und Firmenkurse.
Einkehr halten – Kloster auf Zeit
In den heutigen Zeiten als Mönch oder Nonne einem Orden beizutreten, das ist für die wenigsten eine Option. Sich eine Auszeit verordnen, zur Besinnung kommen, wichtige Lebensentscheidungen überdenken oder auch (wieder) in Kontakt zu verschütteten spirituellen Energien zu treten – man könnte auch sagen: zum eigenen Glauben – das sind Beweggründe, die seit Jahren eine wachsende Zahl Menschen für einige Zeit, meistens ein paar Wochen, hinter Klostermauern treibt. Dort, zu Gast in der Gemeinschaft der Ordensschwestern oder –brüder, finden sie die richtige Mischung aus Einsamkeit und Geschwisterlichkeit, Stille und Muße für geistige Arbeiten, Abgeschiedenheit und intensiv erlebter und geteilter Gegenwart – schwer zu beschreiben, besser zu erfahren. Viele Klöster bieten die Möglichkeit, ein Gästezimmer zu beziehen – wie weit die weltlichen Besucher am Ordensleben teilnehmen, ist ganz verschieden. Manche Klöster bieten spezielle Kurse in Meditation, Fasten, Singen oder Glaubensfragen an, in anderen besteht die Möglichkeit zum Gespräch über persönliche Anliegen oder man kann an Exerzitien, Gebeten und Ritualen teilnehmen bzw. im Kloster mitarbeiten. Oder man ist einfach Gast, der still ein- und ausgeht. Die eigene Religionszugehörigkeit spielt übrigens keine Rolle bei der Aufnahme als Klosterschwester oder –bruder auf Zeit. Die Suche nach dem geeigneten Kloster (es sind gerade in Süddeutschland erstaunlich viele) erfolgt verlässlich über die Deutsche Ordensoberkonferenz.
Links zu den genannten Tipps im Text:
www.viola-fasten.de
www.wanderreiten-im-naturpark-suedschwarzwald.de
www.mitpferdenaufdemweg.de
www.steppenreiter.de
www.wildnis-wege.de
www.orden.de
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Kultur hat im Wendland Hochsaison
Ein Ausflug aufs Land, durchs pralle Maigrün und blühende Wiesen – das ist, zumal im beschaulichen Wendland, Erholung pur, ein Eintauchen in frühlingshafte Stimmungen und Bilder.
„Wunde.r.punkte im Wendland, 13. - 24. Mai 2010“: Wenn über 100 Künstler und Lebenskünstler, Handwerker, Musiker und Theaterleute über Himmelfahrt und Pfingsten zur „Kulturellen Landpartie“ in ihre Ateliers, Kulturscheunen und Gärten einladen, ist das ländliche Ausflugsglück perfekt. Die Tour durch die typischen Rundlingsdörfer kann man per Auto machen, relaxter und umweltfreundlicher geht es aber ohne: Wer Zeit, ein Fahrrad und offene Sinne mitbringt, studiert den 320 Seiten starken „Reisebegleiter“ im Bummelzug nach Lüchow-Dannenberg und dann im Fahrradbus. Vom ersten angepeilten Ausstellungsort geht es dann per pedales weiter. Auf über 80 Dörfer sind die Ausstellungsorte verteilt, das Spektrum reicht von fast vergessenen Handwerkstechniken bis hin zu Avantgarde, von fröhlicher Hobby- bis zu hochkarätiger Gegenwartskunst. Auch Kabarett- und Musikfans kommen auf ihre Kosten. Diese Mischung scheint ein Erfolgsrezept zu sein, die ganz ohne aufwändiges Marketing seit nunmehr 21 Jahren ein wachsendes Publikum anzieht, zuletzt geschätzte 30 000 Besucher.
Welche lebensfrohen Energien der Widerstand erzeugt, das zeigt das Programmheft mit seinen stolzen 474 Einzelveranstaltungen. Ihren Ursprung hat die „kulturelle Landpartie“ in den Anti-Atom-Aktivitäten der Alteingesessenen und Zugezogenen, die sich seit Beginn der Diskussion um das mögliche Atommüll-Lager Gorleben zu einer ebenso kreativen wie friedlichen Widerstandsbewegung formierten.
Nach 30 Jahren Debatte um „Gorleben soll leben“ ist der Atomausstieg gesellschaftlicher Konsens geworden, aber auch so mancher Barden-Bart angegraut. Umso mehr muss sich ein ländlicher Raum, der zur Zeit der deutsch-deutschen Grenze ein beinahe vergessener Landstrich der alten Bundesrepublik war, um belebenden Nachwuchs bemühen. Junge Künstlerinnen und Künstler finden zum Beispiel in den Räumen des Vereins „Kunstundso“ in Lüchow erste Ausstellungsmöglichkeiten. Und die Aussicht auf die Vielzahl der Besucher aus Nah und Fern lässt das Leben und Arbeiten auf dem Lande vielleicht für noch mehr großstadtmüde Künstlerinnen und Künstler attraktiv werden. Wo findet man sonst eine solche Ruhe, so viele Bilder, so viel Raum und Räume? Wenn sich während der 12-tägigen „Landpartie“ die Ateliers öffnen, die Instrumente im Garten ausgepackt werden und der Heuboden zur Theaterbühne wird, erfahren Gäste aus der Großstadt ebenso wie die ländlichen Kulturbewegten untereinander, wie viel Potenzial und Schaffenskraft in dem ehemaligen Zonenrandgebiet steckt. Und bei alledem ist die Landschaft wunder-, wunderschön!
Also, "Reisebegleiter" zur Kulturellen Landpartie bestellen, eine der 8 dort präsentierten Radtouren von der Göhrde bis in den Lemgow auswählen, Fahrräder aufpumpen und los. E-Mail an: klp@kulturelle-landpartie.de, Preis für das Programmheft im Versand: 5 Euro.
Frische Luft und kühne Konstruktionen für Technikfans: Die Deutsche Fährstraße
Wenn Väter ihre Söhne, „bessere Hälften“ ihre motorradbastelnden Liebsten hinaus ins Grüne locken wollen, bietet die „Deutsche Fährstraße“ entlang der Flüsse Oste und Unterelbe, dem Nord-Ostsee-Kanal folgend bis zur Kieler Förde eine Kette von Zielen, die Natur- und Technikfans gleichermaßen begeistern.
Die rund 250 Kilometer lange, im Mai 2004 eröffnete touristische Ferienstraße zwischen Kiel und Bremervörde, verbindet rund 50 Brücken, Schleusen, Sperrwerke und Fähren und demonstriert auf diese Weise nahezu alle Möglichkeiten, die der Mensch je ersonnen hat, ein Gewässer zu queren. Es gibt drei verschiedene Routen, je eine für Radler, Autofahrer und Wassersportler.
Ein Highlight der Ferienstraße ist die Rendsburger Hochbrücke, erbaut zwischen 1911 und 1913 aus 17.740 Tonnen Stahl. Sie überspannt den Nord-Ostsee-Kanal und dient als Eisenbahn-Brücke, außerdem trägt sie eine angehängte Schwebefähre für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr. Sie ist Wahrzeichen der Stadt Rendsburg und eines der bedeutenden Technikdenkmäler in Deutschland.
Die technische Herausforderung beim Bau der Rendsburger Hochbrücke bestand darin, einerseits die notwendige Höhe zu erreichen, die für die Durchfahrt hoher Schiffe auf dem Nord-Ostesee-Kanal nötig war, andererseits die Steigung so abzumildern, dass die Eisenbahn die Hochbrücke passieren und den nur 600 Meter vom Kanal entfernten Bahnhof erreichen konnte.
Der technische Trick, der den Schweizer Bergbahnen abgeschaut ist, bestand in einer 360-Grad-Schleife, die die Eisenbahnbrücke unmittelbar vor ihrem Halt auf dem Rendsburger Bahnhof passiert, um vom Brückenniveau mit seiner lichten Höhe von 42 Metern auf den zu ebener Erde liegenden Bahnsteig zu gelangen. Im Zug auf der Strecke Neumünster–Flensburg über dieses stählerne – und wunderschöne! – Paradestück der Ingenieurskunst zu rollen, lässt nicht nur Technikerherzen höher schlagen. Wer dann noch auf einer Radtour am Kanal entlang zuschaut, wie die großen und kleineren Frachtschiffe aus aller Welt oder gar ein blendend weißes Kreuzfahrtschiff wie die „Norwegian Dream“ auf der Wasserstraße mitten durch blühende Rapsfelder, an friedlich grasenden Kühen vorbei ziehen, erlebt hier den perfekten, unverwechselbaren Moment.
Touren im Norden planen mit www.Touristenauskunft.info
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Unbedingt hinfahren: Als „Kulturhauptstadt Europas“ erfindet sich Deutschlands dichtester Stadtraum neu
Achtung, hier wird gearbeitet! Gehämmert, geschürft, Altes eingeschmolzen und aus dem Geist eines Mythos etwas ganz Neues geformt: Konkrete Visionen für ein lebenswertes städtisches Leben nach dem Zeitalter der Schwerindustrie. Als „Kulturhauptstadt Europas“ haben sich die 53 Städte und Kreise des Ruhrgebiets zusammengeschlossen und präsentieren ein Jahr lang ein aufregendes Programm aus internationalen Kulturveranstaltungen, spektakulären Lichtinstallationen und „künstlerischen Interventionen“ im öffentlichen Raum. Das hochkarätig besetzte Leitungsteam hat sich zum Ziel gesetzt, den Alltag in dem Ballungsgebiet einen schöpferischen Moment lang anzuhalten. Gesucht werden Ideen und Modelle für ein lebenswertes Leben in den Metropolen der Zukunft.
Das Ruhrgebiet hat in den letzten Jahrzehnten eine gewaltige kulturelle Leistung vollbracht: Es hat sich nach dem Niedergang der Schwerindustrie, die sein Erscheinungsbild prägte, ganz neu erfunden. Das Ruhrgebiet hat sein Gesicht verändert, eine vielsprachige Region und Städtelandschaft mit 5,3 Millionen Einwohnern ist entstanden – die Metropole Ruhr. Die Ausgangslage der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ist ein scheinbar formloses polyzentrisches Stadtgebilde mit einer großen baulichen Vielfalt und ebenso vielen unterschiedlichen Lebenswelten.
Was macht uns aus? Das ist die zentrale Frage des Kulturhauptstadtprogramms. Die kulturelle Identität und das kulturelle Erbe dieses Ballungsraums sind vom Mythos Ruhr geprägt, von Kohle und Stahl, von harter Arbeit und Solidarität, natürlich auch vom Fußball und vor allem vom Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen. 2010 geht es um die gemeinsame Vision der Metropole Ruhr, die (hoffentlich) am Ende aus all den kreativen Fördertürmen, Hochöfen und Walzwerken entsteigt und in die Zukunft leuchtet. Die Hüttenwerke heißen Bildende Kunst und Stadtplanung, Landschaftsgestaltung und Architektur. Unter dem Motto "Metropole gestalten" verändert die Kulturhauptstadt die Bedeutung der Orte, widmet sie um und erfindet sie neu. Dabei wird sichtbar: Das Ruhrgebiet hat sein unverwechselbares Gesicht, aber seine Transformation hat Modellcharakter für viele andere Industrieregionen Europas. RUHR.2010 geht den Weg über das Experiment, will unkonventionelle Wege beschreiten und vor allen Dingen Lebensfreude wecken.
Die „künstlerischen Interventionen“ der Metropole Ruhr.2010 begreifen die urbane Landschaft, die kraftvollen Industriebauten und Passagen zwischen den Städten als Material und Spielwiese, lehren auch die städtischen „Unorte“ mit ganz neuen Augen zu sehen. Plötzlich entstehen unbegrenzte Möglichkeiten: Ein Förderturm auf Nordstern wird zum Träger hochkarätiger Kunst, ein Platz in Bochum durch das Versprechen tausender Menschen aufgeladen, die Halde Angerpark zum "Magic Mountain", die Ruhr zur "Twilight Zone". Eine den Stadtraum zerschneidende Verkehrsader wird zur Parkautobahn umgestaltet.
Besondere Aufmerksamkeit widmen die Ausstellungsmacher dem Medium Licht. Die spektakuläre Illumination des Meidericher Hüttenwerks, um nur ein Beispiel herauszugreifen, offenbart die volle Schönheit einer Hochofenanlage. Wohnzimmer werden zu Ausstellungsorten für Lichtkunst, Kirchen öffnen sich für Lichtinstallationen, und ein Lichtkunst-Festival verzaubert das Ruhrtal und seine Spielorte.
Wer dabei sein und selbst erleben möchte, wie aus dem Mythos Ruhr die Metropole der Zukunft entsteht, sei auf das Internetportal der Firma BDP GmbH, Geschäftsführung M. Karpenko, www.touristenauskunft.info verwiesen. Auf einer ansprechend und intelligent gestalteten Seite finden sich alle Informationen und Tools für eine erfolgreiche Reiseplanung: Routenplaner, Hotelsuche, Adressen samt aller Kontaktdaten der einschlägigen Branchen von Restaurants über Auto und Verkehr bis Kultur und Kunst.
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Märchenwald und urwüchsige Natur oder Landschaftskunst, so weit das Auge reicht: zwei Kurzreisen zum Durchatmen
Deutschlands Osten ist eine Tourismusregion, in der es noch viel zu entdecken gibt. Zu jeder Jahreszeit lohnt es sich, die Vielfalt seiner landschaftlichen Reize zu erkunden. Naturfreunde, Wanderer und erholungsbedürftige Kulturmenschen erwartet eine Ruhe und Schönheit, die anderswo kaum mehr zu finden ist.
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I.: Das Sächsische Vogtland – Deutscher Märchenwald im Herbst
Wer es kräftig, herb und dunkelgrün mag, zuweilen auch idyllisch-verträumt, der ist hier genau richtig: Das Vogtland gehört zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands. Mit seinen tiefen Wäldern, schroffen Bergen und jähen Taleinschnitten, durch die kristallklare Bäche und Flüsse rauschen, würde man sich nicht wundern, wenn hinter der nächsten Wegbiegung Trolle, Waldgeister oder Bären auftauchten. Entlang der bestens markierten Wanderwege bieten Aussichtstürme und Felsvorsprünge atemberaubende Ausblicke. Die Luft scheint hier klarer und kräftiger, das Grün tiefer als anderswo.
Das Vogtland erstreckt sich über die Ländergrenzen Thüringens, Sachsens und Bayerns hinweg über die tschechische Grenze bis nach Böhmen. Im zwölften Jahrhundert setzte hier Kaiser Friedrich I. Barbarossa die ersten Vögte als Verwalter seiner östlichen Gebiete ein, deren Stammsitz die Osterburg in Weida/Thüringen wurde. Die zahlreichen Schlösser und Burgen der Region zeugen von dieser über 800-jährigen Geschichte. Geografisch liegt das Vogtland zwischen Fichtelgebirge, Erzgebirge und Thüringer Schiefergebirge, eingebettet in eine reizvolle Mittelgebirgslandschaft mit Höhen bis über 900 Meter.
Ein Tipp für Wanderfreunde ist der „Vogtland Panorama Weg“, der sich über eine Gesamtlänge von 220 km erstreckt und das Qualitätssiegel des Deutschen Wanderverbandes trägt. In 12 Tagesetappen kann man die schönsten Gebiete des Vogtlandes erkunden. Die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, bildet den Ausgangspunkt der insgesamt 220 km langen Tour, deren Etappen man ganz nach Lust, Kondition und Zeitbudget zusammenstellen kann. Besonders empfohlen sei die Etappe entlang der königlich-sächsischen Kurorte Bad Elster und Bad Brambach, inklusive Abstecher über die tschechische Grenze, in die berühmten Bäder Marienbad und Franzensbad.
Weit über das Vogtland hinaus bekannt ist auch der „Musikwinkel" rund um Markneukirchen, Erlbach und Klingenthal, wo seit über 350 Jahren eine große Zahl traditionsreicher Instrumentenbauer ansässig ist. Nahezu alle Orchesterinstrumente werden hier gefertigt – das Vogtland ist mit über 100 Fachbetrieben eines der bedeutendsten Zentren des Musikinstrumentenbaus in Europa.
Und entlang der Wege durch Felder, Wälder, über Bergkämme und Felsen immer wieder dieses unglaubliche Grün - kein Wunder, dass es rund um die Bierstadt Wernesgrün (wo man im übrigen die Brauerei besichtigen kann) 70 Orte und Weiler gibt, die das Wort „grün" in ihrem Namen tragen.
II: Landschaftskunst in Vollendung. Gestaltete Natur im Dessau-Wörlitzer Gartenreich
Was schöner ist – die Natur in ihrer ursprünglichen Form oder als Werk des Menschen, der sie nach seinen Vorstellungen (um-)gestaltet – an dieser Frage scheiden sich die Geister. Die einen ziehen eine bunte, summende Wiese voller „Unkräuter“ einem sorgsam gestutzten „englischen Rasen“ samt Blumenrabatte vor. Die anderen bemerken, dass es in Mitteleuropa eine viel weniger abwechslungsreiche Landschaft gäbe, hätte der Mensch nicht verschiedene Landschaftstypen geprägt – nämlich im Wesentlichen einen einzigen, ziemlich düsteren Wald.
Einen dritten Weg beschritt Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der sensible und kunstbeflissene Herrscher strebte eine harmonische Verbindung von Mensch und Natur an. In dem von ihm erdachten „Gartenreich“ bilden Gärten, Schlösser und Alleen, eingebettet in die natürliche Umgebung entlang der Auen von Mulde und Elbe, eine ausgedehnte Landschaft von ganz besonderem Reiz. Zwischen Natur und Landschaftspark, Architektur-Wunderland und Lustgarten schillert die einzigartige Anlage, von deren ursprünglichen rund 600 qkm eine Fläche von 142 qkm von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Im deutschsprachigen Raum einzigartig, sind hier Schlösser, Gartenanlagen und Einzelbauwerke durch Sichtachsen und Straßen, Alleen und bepflanzte Deichanlagen, Solitäreichenwiesen und Obstpflanzungen miteinander verbunden. Auch kunstgeschichtlich Interessierte kommen voll auf ihre Kosten: So sind zwischen Dessau und Wörlitz eine Vielzahl erlesener Bauwerke des Barock, Rokoko, Klassizismus bis hin zum Bauhaus zu finden.
Als Ausgangspunkt für die nähere Erkundung bietet sich die Bauhaus-Stadt Dessau an, die im Übrigen in diesem Jahr mit einer Vielzahl an Ausstellungen und thematischen Veranstaltungen den 90. Geburtstag ihrer weltweit berühmten Design- und Architekturschule feiert.
Östlich von Dessau fügt sich das Luisium, eine recht kleine, aber umso reizvollere Anlage, mit ihren klassizistischen und neugotischen Bauten in ein harmonisches Gartenkunst-Ensemble. Im Stadtzentrum lädt das klassizistische Schloss Georgium dazu ein, die Anhaltische Gemäldegalerie zu bestaunen. Schloss Mosigkau am westlichen Ortsrand zählt dagegen zu den letzten noch weitestgehend erhaltenen Rokokoensembles Mitteldeutschlands. Ebenfalls nur wenige Kilometer von Dessau und Wörlitz entfernt liegt das bedeutende Stadt-, Schloss- und Parkensemble Oranienbaum, eine bedeutende Anlage aus dem Barock.
Das Gartenreich ist selbst Bestandteil und darüber hinaus weiträumig umgeben vom „Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe“, das sich zum Weltnaturerbe zählen darf. Mit Geduld und Glück kann man hier seltene Tier- und Pflanzenarten beobachten, wie zum Beispiel den Biber, Seidenschwanz und Laubfrosch oder das Zweiblatt und die Wassernuss.
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Bist du Pellworm? Oder eher Sylt? Amrum, Usedom oder Hallig Hooge? Die Antwort sagt viel über dich aus. Es gibt sie nämlich für jeden Reise-Typ, jedes Lebensalter und jeden Geldbeutel: Die richtige Insel in Nord- oder Ostsee.
Ganz nah vor der Haustür und doch weit genug weg vom Alltag bieten die Inseln vor Deutschlands Nord- und Ostseeküste das ideale Reiseziel für alle Kurzentschlossenen und Vielarbeiter, die eigentlich keine Zeit zum Urlaubmachen haben. Das Naturschauspiel der Gezeiten, die Ruhe, Sandstrände, Dünen, die unendliche Weite des Himmels sind Balsam für die gestresste Städterseele. Besucher der nördlichen Eilande wissen es: Es spielt eine große Rolle, dass zwischen Alltag und Urlaub ein Stück Meer zu überwinden ist. Sobald die Fähre in Richtung Insel ablegt oder beim Überfahren der Brücke das Festland im Rückspiegel verschwunden ist, stellt sich dieses unvergleichliche Erholungsgefühl ein: Ihr Akku lädt auf.
Kleine Insulaner-Typologie
Du lebst in der Großstadt, besitzt kein Auto und kaufst, wenn es geht, im Biomarkt ein. Du leidest eigentlich das ganze Jahr über unter dem Verkehrslärm und reckst deinen Hals morgens beim Weg zur S-Bahn nach dem kleinsten Stück Himmel. Deine Hobbys sind Yoga und Aquarellmalen, außerdem fährst du gerne Rad: Du bist Hiddensee. Die autofreie Insel vor Rügens Küste erreicht man nur per Schiff. 18 Kilometer lang und wie ein Seepferdchen geformt liegt "dat soete Länneken" im Meer, zwei reifenbreite Betonplattenspuren in der Heidelandschaft zwischen Kloster und Vitte bilden das gesamte Straßennetz. Den Koffertransport übernehmen Pferdefuhrwerke. Besucher radeln in der Dünenheide zwischen wilden Orchideen und Thymian, über dem 70 Meter hohen Dornbuschhügel kreist der Seeadler: Ganz Hiddensee ist ein Nationalpark.
Du liebst die Natur ebenso wie deine Kinder. Erholung bedeutet für dich etwas zwischen Funsport und Faulenzen, und du fühlst dich mit deiner Familie in einer Ferienwohnung ebenso wohl wie auf dem Campingplatz, Hauptsache das Ambiente stimmt. Ihr seid doch alle Fehmarn. Ländlich geht es auf dem Eiland zu. Feldwege laden zum Spazieren und Radeln ein und Bauernhöfe bieten Übernachtungsmöglichkeiten für Groß und Klein. Überhaupt, für Kinder gibt außer dem großen Sandkasten an der Küste einiges zu entdecken und zu erleben. Regelmäßig sorgen Veranstaltungen für Kinderprogramm und Familienspaß. Nicht zu vergessen: Luxushotels mit Wellnessbereich gibt es auf der Insel natürlich auch. Für Abwechslung am Strand ist ebenfalls gesorgt: Kite-Surfen, Tauchen und Jet-Ski gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen der aktiven Gäste.
Natur ja, aber noch schöner ist es, sie vom Café an der Strandpromenade aus zu betrachten. Ein Konzert im Kurpark oder der Besuch einer Galerie, eines romantischen Kirchleins und anderer Sehenswürdigkeiten gehören für Sie zur Erholung einfach dazu. Ihre Diagnose: Rügen! Das mit insgesamt 926 Quadratkilometer größte deutsche Eiland befindet sich vor der pommerschen Ostseeküste. Die richtige Unterkunft finden Sie in den berühmten Badeorten im Süden, etwa in einer der schmucken Villen mit den typischen geschnitzten Holzveranden in Binz. Zu sehen gibt es auf Rügen viel: Putbus, die melancholische Residenz des Fürsten Malte, besucht man per Dampfkleinbahn "Rasender Roland". Zu Fuß oder in der Kremserkutsche geht es zum Jagdschloss Granitz mit der berühmten schmiedeeisernen Treppe. Und eine gute halbe Autostunde ist es zum Kap Arkona. Tipp: Frühmorgens leuchten die Kreidefelsen am schönsten.
Ich bin mal wieder völlig Hallig. Bei Flut heißt es hier: Land unter! Die zehn Halligen gehören zu den Nordfriesischen Inseln, Langeneß ist die größte von ihnen. Ihre lang gezogene Form gab der Hallig den Namen "Lange Nase". 18 Warften erheben sich auf der 10 Kilometer langen und 1,4 Kilometer breiten Insel. Nur etwa 100 Einwohner zählt die Hallig, die nur über eine Lorenbahn durchs Watt mit dem Festland verbunden ist. Schon die Anreise ist daher ein Erlebnis. Zu sehen gibt es auf Langeneß vor allem eins: den weiten Horizont. Das ist etwas für Puristen, Romantiker und diejenigen, die gern alle Alltagssorgen, Handy und Computer eingeschlossen, in den Fluten verschwinden sähen.
Für alle Inseltypen gilt: www.Touristenauskunft.info ist das Portal für die komfortable Reiseplanung über das Internet und als solches auf Urlaub und Freizeit in Deutschland spezialisiert. In sechs Kategorien wie Aktivurlaub, Familienurlaub oder Reiseservice bietet www.Touristenauskunft.info eine Fülle von Anregungen für den Kurztrip oder die großen Ferien. Die übersichtlich geordnete Anbieter-Datenbank lässt sich nach Bundesländern und/oder Stichwort sortiert z. B. nach Unterkünften, Restaurants oder Freizeitangeboten durchsuchen.
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Den Rhythmus der eigenen Schritte spüren. Einatmen, ausatmen. Das Glück beim kraftvollen Ausschreiten über einen Höhenzug. Sprenkel von Licht und Schatten auf federnden Waldwegen, der Augenblick, wenn nach einem anstrengenden Aufstieg das Herz klopft und plötzlich ringsherum die Landschaft zu Füßen liegt. Und wie die Luft schmeckt: kühl und reingewaschen von Bach und Buchenlaub im Tal, oder würzig und warm auf der sonnenbeschienenen Heide.
Wanderer erleben Natur und Landschaft besonders intensiv, erholen sich in maßvoller, stetiger Bewegung, befreien mit jedem Schritt Kopf und Sinne von einem Stückchen alltäglichen Ballast. Wandern erlebt in den letzten Jahren einen stillen Boom, der sich quer durch alle Schichten zieht, von Familien über großstadtmüde Singles ab 30 bis hin zu den beneidenswert fitten Senioren, die leichten Fußes und ganz ohne speckige Kniebundhosen ihre keuchenden, weil immer noch rauchenden Kinder- und Enkelgenerationen hinter sich lassen.
Allein in Bayern gibt es 48.000 Kilometer markierte Wanderwege, fast jeder zweite Bürger nennt Wandern mittlerweile als bevorzugte Freizeitaktivität. Der neue Wanderer ist durchschnittlich 47 Jahre alt - Tendenz jünger werdend. Es gibt ihn als Landschafts-Wanderer, Natur-Wanderer, Fitness-Wanderer, Geselligkeits-Wanderer, Kultur-Wanderer und Abenteuer-Wanderer.
Der Genusswanderer schätzt die Vorzüge all dieser Wandertypen, sein sportlicher Ehrgeiz ist aber möglicherweise etwas geringer ausgeprägt als seine Lust auf Augenblicke und Bilder.
Die bayerische Rhön – eine Wanderregion zum Angewöhnen
Über erloschene Vulkane, vorbei an Heilquellen, entlang der früheren innerdeutschen Grenze - die Bayerische Rhön. Das Land der offenen Fernen, wie sie auch heißt. Einst Zonenrandgebiet, heute Mittelpunkt Deutschlands.
Innerhalb Bayerns ist die Rhön Pionier, wenn's um die Zukunft des Wanderns geht. Es sind mehrere thematische Fernwanderwege entstanden: abwechslungsreiche, mehrtägige Wandertouren überall in Deutschland, die dann vom Deutschen Wanderinstitut mit einem Gütesiegel zertifiziert werden. Einer dieser Wege ist "Hochrhöner": 180 Kilometer quer durch die Rhön, 50 Kilometer im bayerischen Teil.
Da die meisten Wanderer allerdings Tagestouren vorziehen, entstand außerdem die Idee der „Extratouren“: sechs bis 20 Kilometer lange Abzweige der großen Fernwanderwege. Die drei schönsten: die Extratour "Grenzweg" entlang der früheren innerdeutschen Grenze, die Extratour "Kreuzberg" rund um den heiligen Berg der Franken und die Extratour "Schwarze Berge" quer durch das größte Naturschutzgebiet außerhalb der Alpen.
In der Rhön ist die Renaissance des Fußreisens sehr abwechslungsreich: Man kann wandern mit einem Schäfer, unterwegs Heilpflanzen sammeln oder die Wandertour mit einem Wellness-Aufenthalt verbinden. So kann man in Bad Kissingen im Vorbeispazieren am Gradierbau (früher diente er der Salzgewinnung) seine Lungen mit salzhaltiger Luft erfrischen oder auf dem Barfuß-Erlebnispfad in Hofbieber die Abwehrkräfte stärken, dank Knüppeldamm, Wackelsteg und Matschmulde.
Baden-Württemberg: Die Wutachschlucht im Südschwarzwald
Wie im alpinen Gebirge fühlt man sich, wenn man durch die Wutachschlucht mit ihren hoch aufragenden Felswänden wandert. Das Gebiet steht unter Naturschutz und hat noch viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt.
Die Wutachschlucht liegt im Herzen des größten deutschen Naturparks: dem Südschwarzwald. Vielfalt, Schönheit und die unverwechselbare Eigenart von Natur und Landschaft charakterisieren den Naturpark mit seinen zerklüfteten Tälern, tiefen Schluchten, sonnigen Höhen und tiefgrünen Wäldern.
Auf der Wanderung durch die verschiedenen Teilgebiete des Naturschutzgebietes Wutachschlucht findet man eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Mit etwas Glück kann man vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie die Wasseramsel oder den Eisvogel beobachten. Auch die Pflanzenwelt ist von üppiger Vielfalt: Seidelbast, Silberblatt, Haselwurz, Thymian, sogar einige Orchideenarten wie der Frauenschuh, der nur noch ganz selten vorkommt. Vom Frühjahr bis zum Spätherbst kann man die Wutachschlucht immer wieder in einem anderen Erscheinungsbild erleben. Es empfiehlt sich gutes Schuhwerk anzuziehen und auch an einen Rucksack mit Proviant zu denken, denn im Naturpark gibt es keine Möglichkeit zum Einkehren.
Touren planen und Unterkünfte finden mit www.Touristenauskunft.info
Viele Wanderer (und nicht nur sie) schätzen die Möglichkeit, kürzere oder längere Touren im Internet vorauszuplanen. Ein besonders komfortables und auch optisch ansprechendes Angebot findet sich unter der Domain www.Touristenauskunft.info. Nach Postleitzahlen bzw. Bundesländern sortiert sind in der umfangreichen Datenbank der Seite Unterkünfte und Gasthäuser in jeder Preisklasse verzeichnet, komplett mit allen Kontaktdaten und Anfahrtskizze. Auch wer noch Tipps und Anregungen für seinen Deutschlandurlaub sucht, wird nach einigem Stöbern fündig.
Zum Beispiel in der Kategorie „Reisetrends“. Zehn „Top-Regionen“, von der Nordsee über den Schwarzwald bis zu den Alpen, zeigen sich im Überblick von ihrer schönsten Seite.
Was ebenfalls erfreulich ist festzustellen: Hierzulande gibt es hohe Service-Qualität bei Unterkünften und Ferien-Angeboten oftmals schon zu moderaten Preisen.
Pressekontakt
BDP GmbH
Herr M. Karpenko
Ebnatstraße 152
CH-8200 Schaffhausen
Telefon: +49 (0) 180 320 522 8
E-Mail: kontakt@sehenswuerdigkeiten.com
Webseite: http://www.touristenauskunft.info
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Immer mehr Deutsche entdecken das naheliegendste Urlaubsziel überhaupt. Auch Weitgereiste und Skeptiker stellen fest: Deutschland hat alles, was ein faszinierendes Reiseland haben muss. Was ebenfalls erfreulich ist: Hierzulande gibt es hohe Service- Qualität bei Unterkünften und Ferien-Angeboten oftmals schon zu moderaten Preisen. www.Touristenauskunft.info präsentiert die beliebtesten Regionen, aufregendsten Städte, romantischsten Wanderrouten, besten Tipps für Familien und vieles mehr in einem optisch ansprechenden, mit Adressen und Informationen reich bestückten Internet-Angebot.
Das Reiseverhalten der Deutschen wandelt sich: Mit der Arbeitswelt ändern sich die Vorstellungen von Erholung und Abwechslung vom Alltag. Hierbei spielt natürlich das verfügbare Budget an Zeit und Geld eine Rolle, ebenso eine gewisse Sättigung, was Reisen in die Ferne betrifft: Wer schon viel von der Welt gesehen hat, lernt das Eigene neu zu schätzen. „Entschleunigung“ heißt das Stichwort, das zehntausende Erholungssuchende nicht mehr in die Hotelburg an der Costa Brava, sondern zum „aktiven Entspannen“ auf die schönsten Fahrrad- oder Wanderrouten im Inland treibt. Denn wo lässt es sich besser „herunterbremsen“ als auf einer gemächlichen Kreuzfahrt durch malerische Flusslandschaften, etwa auf Main oder Mosel – oder im Familienhotel, wenn die Kinder gut beschäftigt sind und Wellness-Angebote locken? Was hier für die einen Yoga, Ayurveda oder Golfen heißt, bedeutet anderen Zeit und Muße für Spaziergänge oder ein gutes Buch. Zu sich kommen, durchatmen, in einer reizvollen Landschaft, in aller Ruhe zu zweit oder in Begegnung mit anderen Menschen.
Der zweite Trend heißt Kurztrip für zwischendurch, ob das nun die klassische Städtereise ist, ein verlängertes Wochenende zum Ski- oder Snowboard-Fahren, der Besuch eines Kultur- Festivals oder andere Highlights, die den Alltagsstress vergessen lassen. Hier spielen Paket- Angebote eine wichtige Rolle, denn wenn für Anreise, Unterkunft und Tickets aller Art gesorgt ist, bleibt netto mehr Zeit zum Genießen. Und ist ein Wochenende im Schlosshotel oder ein Trip nach Dresden mit Karten für die Semper-Oper nicht das ideale Geschenk zum Geburtstag oder Hochzeitstag?
Wie überraschend vielfältig das Lieblingsland der Deutschen zum Urlaubmachen ist, kann man auf www.Touristenauskunft.info erleben: Zum Beispiel beim Stöbern in der blau markierten Kategorie „Reisetrends“. Zehn „Top-Regionen“, von der Nordsee über den Schwarzwald bis zu den Alpen, zeigen sich im Überblick von ihrer schönsten Seite.
Hunsrück, Eifel, Odenwald, Saale-Unstrut? Mal gehört, aber noch nie dagewesen? Macht nichts. Als einzigartigen Service bietet das Portal im rechten Teil der Seite laufend aktualisierte „News aus den Regionen“ an. So kann sich, wer sich noch für keines der verlockenden Nah- Ziele entschieden hat, über den neuesten Schwäbisch-Kurs „für Reig´schmeckte“ informieren oder erfahren, wann und wo der Rattenfänger von Hameln seinen 725. Geburtstag feiert. Sämtliche Themen und Unterthemen von www.Touristenauskunft.info aufzuzählen, würde für sich schon ein verlängertes Wochenende dauern. Soviel nur sei gesagt: Der Inhalt ist gegliedert in die sechs Kategorien „Aktivurlaub“, „Familienurlaub“, „Feste und Feiern“, „Reisetrends“, „Reiseservice“ – hierzu gehören u.a. Hotelbewertungen – und „Urlaubstipps“. Die seiteninterne Anbieter-Datenbank mit Tausenden von Einträgen lässt sich nach Stichwort oder Kategorie, z.B. „Essen und Trinken“, sowie nach Bundesland durchsuchen. Oder aber man klickt sich auf einer interaktiven Deutschland-Karte in den gewünschten PLZ-Bereich und gibt hier das Stichwort der gesuchten Branche ein, z.B. „Restaurant“.
Ist dann die Harzreise oder der Trip zum Berlin-Marathon einmal geplant, trägt die passende Checkliste aus der Sammlung im „Info-Service“ zusätzlich dazu bei, dass der Urlaub in den nahen Gefilden zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.
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