Pressemeldungen

Münchner Kultur GmbH

Pressemeldung


Nacht der Filmmusik München 2016

Samstag, 5. März 2016, 19.30 Uhr Hochschule für Musik und Theater München

+++ Filmmusik mit Weltruf von und mit Stars der Münchner &
bayerischen Szene +++ „Das Boot“, „Der Schuh des Manitu“, „Wer’s
glaubt, wird selig“ und andere Highlights +++ Mit dem Münchner
Rundfunkorchester +++ Studenten komponieren für Ensembles „live
zur Leinwand“ +++ Einblick in das Schaffen namhafter Komponisten
+++ Franz-Grothe-Preisverleihung +++ Stargast: Klaus Doldinger +++
Live-Übertragung auf BR-KLASSIK +++


Längst hat die Filmmusik Einzug in das allgemeine Konzertleben gehalten und
steht auf den Programmzetteln namhafter Kulturhäuser und Klangkörper. Der
Grund dafür ist so simpel wie einleuchtend: Filmmusik kaschiert nicht nur die
Fehler des Regisseurs, wie Regisseur Michael Haneke es so schön formuliert
hat, sondern schafft auch und v.a. authentische Momente. Sie stürzt Zuhörer
in eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle, die es schwer macht, sich der
Leinwand zu entziehen.
Die Nacht der Filmmusik als Pionierveranstaltung auf diesem Feld widmet sich
am 5. März in der Hochschule für Musik und Theater den Highlights der
filmischen Klangwelt und blickt damit zugleich auf die Vorjahre der
Veranstaltung zurück, die seit 2004 wiederkehrend stattfindet. Beim „Best
off“ kommen Songs und Melodien aus über 30 Kino-, TV- und
Dokumentarfilmen aufs Programm, darunter Kultklassiker wie „Das Boot“,
„Herbstmilch“ und „Winnetou“ sowie aktuelle Stücke aus „Meine Tochter
Anne Frank“ und „Wer’s glaubt, wird selig“.
Das Besondere des Veranstaltungskonzeptes: Bespielt werden parallel
verschiedene Räume der Musikhochschule. Damit wird das gesamte Haus
zum Klangkörper verwandelt. Arrivierte Komponisten treffen auf junge
Nachwuchskünstler. Ziel ist eine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem
Genre „Filmmusik“, das es schafft, unterschiedliche stilistische Richtungen zu
vereinen. Statt globalisiertem Event greift authentische lokale Kultur, eben
„Filmmusik made in Bavaria“. Besucher erwartet ein mitreißender Abend mit
einer Bandbreite filmmusikalischer Werke von mehr als 50 Komponistinnen
und Komponisten. Wer Geschichten mag, ist hier richtig aufgehoben.
Im Großen Konzertsaal sorgt das Münchner Rundfunkorchester unter der
Leitung des Chefdirigenten Ulf Schirmer beim Publikum für Schmunzeln und
Gänsehaut. Klaus Doldinger lässt es sich natürlich nicht nehmen, im Jahr
seines 80. Geburtstages selbst das Saxophon zu schwingen. Auf den
Orchesterpart folgen die Munich Sound Traxx, die mit „Raumpatrouille Orion“, „Hey, hey Wickie“ und „Männerhort“ zum Mitgrooven anregen. Im
Kleinen Konzertsaal verschmelzen bei den „Stars von Morgen“ Bild und Ton:
Studierende der Musikhochschule haben die drei HFF-Filme „Sibylle“,
„Ohne Atem“ und „Skater 4“ neu vertont und zeigen Ausschnitte live und zur
Leinwand. Auch bei der Franz-Grothe-Preisverleihung kommt der
Nachwuchs zum Zug.
Wen das „Making-of“ interessiert, der erhält bei den
Komponistengesprächen im gemütlichen Kaminzimmer einen einmaligen
Einblick in den Schaffensprozess der Musikautoren. Namhafte Komponisten
wie Christoph Zirngibl, Martina Eisenreich, Marcel Barsotti, Christian Bruhn,
Enjott Schneider oder Gerd Baumann plaudern aus dem musikalischen
Nähkästchen und stehen Rede und Antwort.
In der Opernschule weht dieses Jahr ein neuer Wind: Verschiedene Gruppen
widmen sich hier auf ihre Art dem Thema Filmmusik. Tobias PM Schneid stellt
seine Neukomposition für den 1927 gedrehten Klassiker „Berlin. Die
Sinfonie der Großstadt“ vor, der anlässlich des Münchner DOK.festes im
Mai uraufgeführt werden wird. Die Deutsch-Brasilianerin Verena Marisa
Schmidt, die bereits an Tatort-Vertonungen mitwirkte, stellt ihre Band
Parasights vor. Für das 25-jährige Tatort-Jubiläum der Münchner Ermittler
Batic und Leitmayr arbeiten zwei Generationen bereits fieberhaft an der
Filmmusik. Regisseur Max Färberböck, bekannt durch den Kinofilm „Aimée
und Jaguar“ und Kompositionsstudent Richard Ruzicka geben Preview-
Einblicke in der Tatort „Mia san jetzt da wo’s weh tut“.
Neben Live-Darbietungen sind auch Sound- und Videoinstallationen
geplant, bei der Studierende der HFF gemeinsam mit dem Filmkomponisten
Alexander Maschke einen Bogen in die Moderne spannen und das Gebäude
mit belasteter Vergangenheit nach dem Motto „Kunst sprengt Grenzen“ zu
neuem, kreativen Leben erwecken.
Die Veranstaltung wird live übertragen vom Cinema-Team von BR-KLASSIK.
Bühnenmoderation: Antonia Goldhammer und Matthias Keller.
Karten sind bei allen bekannten VVK-Stellen von München Ticket und an der
Abendkasse erhältlich.
Samstag, 5. März 2016, Beginn 19:30 Uhr
Hochschule für Musik und Theater München (Arcisstr. 12, 80333 München)
Eintritt: € 29,-- im VVK/an der Abendkasse; an der Abendkasse ermäßigte
Karten zu € 16,-- für Schüler/Studenten
Weitere Informationen auf: www.nachtderfilmmusik.de
Präsentiert vom Deutschen Komponistenverband Landesverband Bayern und
der Hochschule für Musik und Theater München in Zusammenarbeit mit der
Münchner Kultur GmbH.
Kontakt für Rückfragen
Münchner Kultur GmbH – Giselastr. 4 Rgb. – 80802 München
Julia Landgrebe – T. 089 306100-10 – E-Mail: julia.landgrebe@muenchner.de
Karin Horch – T. 089 306100-42 – E-Mail: karin.horch@muenchner.de

Präsentiert von
Deutscher
Komponistenverband e.V.
Landesverband Bayern und
Hochschule für Musik und Theater
München
Künstlerische Leitung
Gerd Baumann
Enjott Schneider
Ralf Weigand
Rainer Fabich

Region: München
Bundesland: Bayern

Münchner Kultur GmbH
Giselastraße 4, Rgb.
80802 München

Tel: +49 (0)89 / 30 61 00- 10
Fax: +49 (0)89 / 30 61 00- 12

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